Wies so war im Leben.....

Beinahe 66 Jahre ist es her....geboren in Schweinhausen, dem kleinen Dorf im Rißtal. Dann Biberach: Kindergarten (furchtbar, diese Pinguine), Braithschule, Wielandgymnasium mit desaströsem Abgang in wilden Zeiten (1969). Dafür der knallharte Ausgleich: zweieinhalb Jahre in Anzug und Krawatte - Banklehre -, aber danach war klar, dass ich das auf Dauer nicht aushalte. Nächste Schulstation: Kurs zur Erlangung der Fachhochschulreife in Riedlingen. Jetzt bin ich im Donautal ! Gleichzeitig Eignungsprüfung an der PH Weingarten. Alles bestanden !!

Ab ins Badische, nach Freiburg im Dreisamtal, an die PH und mitten rein in die Politik. Wyhl (war beinahe schon vorbei), Hausbesetzungen, PH-Gesetznovellierung, ASTA-vorsitz und 1981 Staatsexamen.(Geographie, Englisch und Politik) Und noch eins oben drauf gesetzt. Diplompädagogik, Fachrichtung Ausländerpädagogik mit Deutsch als Fremdsprache.......

Im Schussental, genau in Aulendorf dann das Referendariat. Trotz ordentlicher Note kein Job.

So kam ich dann sehr nahe an, zum Teil über die Riß in Schemmerberg beim Köpf. Drei Konkurse musste ich miterleben, und dann kam das Angebot aus dem Ministerium. Mit einem Ausflug in die Erwachsenenbildung bei Kolping in Riedlingen, gings dann 1993 an die Malischule in Biberach. Riedlingen und Bad Schussenried folgten, ehe ich 2015 in Pension gehen konnte.

Aber die Schule hat mich nicht losgelassen: seit Sept. 2015 bin ich an der Gebhard-Müller-Schule im BSZ in Biberach und freue mich dort z.Zt. drei Tage die Woche Deutsch zu unterrichten.........

Aber jetzt kommt was Neues !

Zweimal geheiratet und 1992 kam Clara und 1998 Lena zur Welt:  meine zwei Supermädels !


Seidenstrasse ??

Angefangen hat alles mit zwei dicken Schmökern, die ich von meinen Eltern (vermutlich zu Weihnachten) geschenkt bekam. Fritz Mühlenberg hat sie geschrieben, ein ehemaliger Weggefährte Sven Hedins. "Großer Tiger und Kompass-Berg" so der Titel des ersten Buches, und "Null Uhr fünf in Urumtschi" der Titel des zweiten Bandes. Zwei Jungs wollten am Pekinger Westbahnhof Drachen steigen lassen. Es ist die Zeit des Krieges 1923-1925. Um den Drachen schneller steigen zu lassen wurde der Drachen an einer Lokomotive befestigt...........doch dann kam der Einsatzbefehl und für die zwei Jungs begann ein Abenteuer. Tolle Landschaftsbeschreibungen haben mich bereits damals fasziniert, Wüste, Oasen, Karawansereien und: da muss ich mal hin ! Im Laufe der Zeit kamen Marco Polos Reiseberichte und die von Ibn Battuta dazu. Und jetzt setze ich dies um (mal sehen wie weit alles machbar ist..)