Die Grosse Mauer

Kaum da, schon wieder Stress.

6.30 Treffpunkt Bus um zur chinesischen Mauer zu fahren. Aber zu erst kommt der Kommerz - auch im Kommunismus !! Besuch einer Seidenfabrik mit Einkaufsmöglichkeit !!!!! zu günstigen Preisen. Interessant aber... weiter in eine Jademanufaktur. Same procedure as before. Doch hier gabs ein sehr ordentliches Mittagessen. Chinesische Kost in allen Variationen.

Dann fuhren wir zu den Grabanlagen der Ming-Dynastie. Eine wunderschöne Parkanlage, und ein guter Verdauungsspaziergang. Und es ist nicht wie in Ägypten: ein Grab wurde geöffnet und angeblich wieder geschlossen. Die restlichen blieben verschlossen.

Dann endlich Fahrt zum Weltkulturerbe. Unser Führer sagte, dass es nachmittags zwar heisser sei, dafür aber hat es weniger Menschen - und auch das waren noch genug. Mit der Seilbahn im Abschnitt Mutianyu zur Mauer hochgefahren. Oben angekommen ging eine richtige Plackerei los. Es war heiss und es ging steil treppauf, sofern man hier von Treppen reden kann. Zusammen mit Tom, einem Politikprofessor aus USA, beinahe eine Stunde geklettert. Toller Überblick über diesen Abschnitt der Mauer. Gigantisch sowohl was Grösse anbetrifft als auch die Bauleistung die dahintersteckt. Wieder zurück am Startpunkt kann man mit der Rodelbahn runterfahren. Habs aber gelassen. Zu viel los ! Mit dem Pekinger Verkehrschaos zurück zum Hotel. Gesund leben kann mit keinen Sprachkenntnissen. Statt Nudeln mit Hühnchen gab es eine leckere Nudelsuppe mit Gemüse und Hühnchen.