Ruinenstadt Jiao He

Ruinenstadt Jiao He, manche nennen sie auch Jak. Das wars was man unserer kleinen Ausflugsgruppe vor zwei Tagen vorenthalten hat. Also selbst ist der Mann.

Damit das alles klappt, hat die Managerin des Hostels mir einen Zettel auf chinesisch und uigurisch geschrieben. Darauf stand wo ich hinfahren will.

Zuerst ganz easy mit dem Bus 101, doch dann war Baustelle. Weiter gings mit einem Elektrolieferwagen, aber mit Teppich auf der Ladefläche.

Diese Ruinenstadt ist mehr als 2000 Jahre alt imd wurde nur mit Lehmziegeln erbaut, bzw. wurde in die Erde gegraben. Es war sehr imposant zu sehen, wie sich diese Baukultur erhalten hat, umd heute wird wieder so gebaut.

Und der Buddhismus war hier vor 2000 Jahren ein sehr verbreiteter Glaube.

Es war unerträglich heiss heute, deutlich mehr als 40 Grad, obwohl ich schon früh unterwegs war. Aber auch das ist alles gut gegangen.

Noch etwas zum Thema früh dran:

In ganz China gilt eine einzige Zeitzone - Beijing time.

Hier sind wir aber soweit im Westen, dass um 22.30 es immer noch hell ist. Inoffiziell rechnen die Menschen hier mit minus 2 Stunden, d.h. Beijingtime 22 uhr ist hier 20 uhr und da geht das Leben erst los und der Nachtmarkt ist in voller Aktion. Da gibt es immer lecker Essen, man braucht keine Speisekarte, sondern zeigt was man will ( beinahe wie in Griechenland in der Küche). Meine Lieblingsspeise: Dumplings, so sagen die Engländer, die Chinesen verstehen das und wir würden sagen: kloine mauldäschla !

Im der Suppe(scharf) oder gebraten, und immer wieder: selbstgemachte Nudeln ( Spaghetti) - so langsam verstehe ich, warum die Chinesen sagen, sie hätten die Spaghetti erfunden !!